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Universitätsprofessorin/Universitätsprofessor; m/w/d der BesGr. W3 für Präklinische Pharmakologie
in
86159, Augsburg, Bayern, Deutschland
Verfasst am 2026-02-19
Unternehmen:
Universität Augsburg
Vollzeit
position Verfasst am 2026-02-19
Berufliche Spezialisierung:
-
Medizin/Gesundheitswesen
-
Erzieher
Universitätsprofessor
Stellenbeschreibung
An der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Universitätsprofessorin/Universitätsprofessor (m/w/d) der Bes Gr. W3 für Präklinische Pharmakologie im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zu besetzen. Die Professur ist gemeinsam mit den weiteren Grundlagenfächern der Medizinischen Fakultät dem Institut fürTheoretische Medizin zugeordnet und besitzt eine hohe strategische Relevanz für den Ausbau der Lebenswissenschaften am Standort Augsburg. Sie erweitert diese um einen anwendungsorientierten, experimentell-biologischen Fokus, der mit einem pharmakologischen Schwerpunkt eine translationale Brücke zwischen molekularen Mechanismen und klinischer Anwendung darstellt.
Es soll eine enge Anknüpfung mit dem Institut für Klinische Pharmakologie etabliert werden, das sich mit einer Ausrichtung auf frühe klinische Studien und First-in-man-Studien in Gründung befindet. Durch die Zusammenarbeit dieser beiden Bereiche entsteht ein dynamisches Forschungsumfeld, das den bidirektionalen Austausch zwischen Klinik und Grundlagenforschung fördert. Gleichzeitig soll die Professur als zentrale Schnittstelle zu den Forschungsschwerpunkten EHS und MIS fungieren.
Die Universität Augsburg möchte eine herausragende und international sichtbare Persönlichkeit mit Führungskompetenz gewinnen, die sich durch exzellente Forschungsleistungen im ausgeschriebenen Fachgebiet ausweist und einen starken translationalen Ansatz an der Schnittstelle zwischen molekularer Grundlagenforschung und klinischer Anwendung verfolgt. Von den Bewerberinnen/den Bewerbern wird ein eigenständiges wissenschaftliches Profil in der Erforschung pathophysiologischer Prozesse verschiedener, besonders ernährungsbedingter, Krankheitsbilder und neuer therapeutischer Zielstrukturen erwartet.
Schwerpunkte können etwa in der Identifikation innovativer minimal-invasiver diagnostischer und prädiktiver Biomarker und in der präklinischen Charakterisierung von Wirksamkeit und Sicherheit neuer und innovativer Wirkstoffe unter Verwendung pharmakologischer und toxikologischer Modelle liegen, die von zellulären Systemen bis hin zu in vivo-Anwendungen reichen. Die Erkenntnisse aus der präklinischen Forschung sollen in die Entwicklung personalisierter Präventions, Diagnostik- und Therapiekonzepte einfließen. Umgekehrt sollen klinische Beobachtungen, wie unerwartete Arzneimittelwirkungen oder Therapieversagen, gezielt in experimentelle Modelle rückgeführt und molekular untersucht werden.
Die Forschungsaktivitäten der Stelleninhaberin bzw. des Stelleninhabers sollten darüber hinaus Anknüpfungsmöglichkeiten an die im Institut für Theoretische Medizin bereits etablierten Forschungsbereiche sowie an die Forschungsschwerpunkte EHS und MIS bieten. Erfolge bei der Einwerbung von Drittmitteln und qualitativ hochwertige Publikationen werden vorausgesetzt. Aufgrund der Einbindung der Stelleninhaberin bzw. des Stelleninhabers in die medizinische Ausbildung sind besonderes Engagement und eine breite Erfahrung in moderner kompetenzbasierter Lehre einschließlich der Anwendung von Blended Learning-Formaten erforderlich und in einem spezifischen Lehrkonzept abzubilden.
Der Nachweis einer didaktischen Qualifikation ist vorteilhaft. Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes naturwissenschaftliches oder medizinisches Hochschulstudium, eine mehrjährige international sichtbare
Tätigkeit als Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler im ausgeschriebenen Bereich, Erfahrung in der akademischen Selbstverwaltung sowie ausgewiesene Lehrerfahrung, die eine breite Anbindung an Studiengänge der Medizin und der Lebenswissenschaften erkennen lassen. Die Anerkennung als Fachtoxikologin/Fachtoxikologe oder Fachpharmakologin/Fachpharmakologe ist von Vorteil. Die besondere Befähigung zu exzellenter wissenschaftlicher Arbeit ist durch eine Promotion sowie zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, die durch eine Habilitation, im Rahmen einer Juniorprofessur oder durch gleichwertige wissenschaftliche Leistungen erbracht wurden, nachzuweisen.
Die Leitung einer Nachwuchsgruppe stellt unter den in Art. 98 Abs. 10 Satz 5 BayHIG genannten…
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