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W3-Professur für das Fachgebiet „Interdisziplinäre Antisemitismusforschung in ihren Verflechtun

in 10115, Berlin, Berlin, Deutschland
Unternehmen: Technische Universität Berlin
Vollzeit position
Verfasst am 2026-01-15
Berufliche Spezialisierung:
  • Erzieher
    Universitätsprofessor, Akademisch
Stellenbeschreibung
Stellenbezeichnung: W3-Professur für das Fachgebiet „Interdisziplinäre Antisemitismusforschung in ihren Verflechtun[...]

Ausschreibung in folgender Sprache anzeigen:

  • Deutsch
  • Englisch

Fakultät I - Geistes- und Bildungswissenschaften, Zentrum für Antisemitismusforschung

W3-Professur für das Fachgebiet "Interdisziplinäre Antisemitismusforschung in ihren Verflechtungen"

unter Vorbehalt der Mittelbewilligung

Über uns

Die Professur soll über das Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (BCP) finanziert werden. Das Programm fördert die Berufung von Frauen auf Professuren und zielt darauf ab, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Spitzenfunktionen zu erhöhen. Die Professur wird vorbehaltlich der Mittelbewilligung ausgeschrieben.

Die Technische Universität Berlin ist mit rund 35.000 Studierenden, rund 350 Professuren und rund 7000 Beschäftigten Exzellenzuniversität im Rahmen der Berlin University Alliance. Wir schätzen die Vielfalt unserer Mitglieder, verfolgen die Ziele der Chancengleichheit und sind als familiengerechte Hochschule zertifiziert.
Das 1982 gegründete Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) der TU Berlin zählt zu den weltweit bedeutendsten Einrichtungen seiner Art. Es beschäftigt sich mit der interdisziplinären Grundlagenforschung zu verschiedenen Diskriminierungs-, Feindseligkeits- und Gewaltformen in ihren vielfältigen Ursachen, Erscheinungen und Auswirkungen in Vergangenheit und Gegenwart. Dabei steht Antisemitismus im Zentrum, benachbarte Themenfelder wie Rassismus, Antiziganismus, Islamfeindlichkeit etc., aber auch der jüdischen Studien u.ä. spielen eine wachsende Rolle in Forschung und Lehre des Zentrums.

Es gilt zukünftig die Forschung am ZfA noch stärker in den entsprechenden thematischen, methodischen und disziplinären Verflechtungen zu verstehen.

Ihre Aufgaben

Die Einstellungsvoraussetzungen nach § 100 ff. BerlHG müssen erfüllt sein. Dazu gehören:

  • ein abgeschlossenes, einschlägiges Hochschulstudium mit Schwerpunkt auf für die Antisemitismusforschung relevanten Fächern (siehe Aufgaben beschreibung)
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion im Bereich Geistes- /Sozialwissenschaften oder Psychologie, insbesondere in den oben genannten Disziplinen, nachgewiesen wird
  • zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, z.

    B. positiv evaluierte Juniorprofessur, Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen sowie
  • qualifizierte Leistungen in Forschung und Lehre sowie von – peer-reviewed oder anderweitig einschlägiger - Publikationen in der Antisemitismusforschung sowie den Jüdischen Studien und/oder der Rassismusforschung
  • umfangreiche Lehrerfahrung in den thematischen Bereichen, die im Studiengang „Interdisziplinäre Antisemitismusforschung“ von großer Bedeutung sind, insbesondere Antisemitismustheorie, jüdisches Denken der Moderne, jüdische Geschichte und Gegenwart und/oder sozialwissenschaftliche oder historische Antisemitismus- und Rassismusforschung
  • Erfahrung bei der Einwerbung von Drittmitteln

Erwünscht sind:

  • Führungs- und Leitungsqualitäten bzw. Qualitäten zur Mitarbeit in der Leitung eines Instituts
  • Erfahrung in der akademischen Selbstverwaltung und der institutsinternen Organisation
  • Erfahrungen im Umgang mit Medien und Öffentlichkeit sowie Politikberatung
  • Konzept für die erweiterte und intensivierte Einbindung der Professur und des ZfA in die entsprechende Forschungslandschaft in Berlin, Deutschland, Europa und weltweit
  • Erfahrung im Bereich Nachwuchsförderung sowie im Wissenstransfer
  • Gender- und Diversitykompetenzen runden Ihr Profil ab
Hinweise zur Bewerbung

Die Technische Universität Berlin strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert deshalb qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerber
* innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten und mit Migrationshintergrund sind herzlich willkommen.

Die TU Berlin möchte ihre Berufungsverfahren chancengerechter gestalten und hat dazu ein Formular zur Berücksichtigung des akademischen Alters in Berufungsverfahren entwickelt. Bitte füllen Sie das Formular aus und reichen es als Teil der Bewerbungsunterlagen ein:…

Bitte beachten Sie, dass derzeit keine Bewerbungen aus Ihrem Zuständigkeitsbereich für diese Stelle über diese Jobseite akzeptiert werden. Die Präferenzen der Kandidaten liegen im Ermessen des Arbeitgebers oder des Personalvermittlers und werden ausschließlich von diesen bestimmt.
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