Historiker*in; m/w/d
Verfasst am 2026-10-08
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Forschung/Entwicklung
Forschungswissenschaftler
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert am LMW ein Erschließungsprojekt zur archäologischen Sammlung Hohenzollern-Sigmaringen. Es sollen der archäologische Sammlungsbestand sowie zugehörige Archivbestände wissenschaftlich erschlossen, digital aufbereitet und nachhaltig zugänglich gemacht. Ziel ist die Entwicklung qualitätsgesicherter, interoperabler Forschungsdaten sowie deren Integration in bestehende multidirektionale museale Dateninfrastrukturen.
Zur Verstärkung unseres Projektteams in der Abteilung Archäologie suchen wir zum 1. Januar 2027 eine
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in Vollzeit (39,5 Wochenstunden). Die Stelle ist im Rahmen des Erschließungsprojekts „Hohenzollern“ auf vorerst 2 Jahre befristet.
Der Arbeitsort ist das Staatsarchiv Sigmaringen. Das Staatsarchiv Sigmaringen ist eine Abteilung des Landesarchivs Baden-Württemberg und bewahrt unter anderem die historischen Überlieferungen der ehemaligen Fürstentümer Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Sigmaringen auf.
- Sichtung des archivalischen Materials
- Transkription aller für die archäologischen Bestände relevanten Akten
- Zuordnung der Inhalte zu den jeweiligen archäologischen Objekten/Objektgruppen
- Entwurf eines historischen Gesamtbildes zur Genese der archäologischen Sammlung Hohenzollern-Sigmaringen
- Aufbereitung und Strukturierung der gewonnenen Daten für die weitere Nutzung im Museum
- Digitalisierung der für die archäologischen Bestände relevanten Akten
- In geringem Umfang: Öffentlichkeitsarbeit im thematischen Rahmen des Projekts
- ein mit Master (oder vergleichbar) oder Promotion abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in einem historischen Fach mit Schwerpunkt der neueren oder neuesten Geschichte und dem Archivwesen
- erforderlich sind Grundkenntnisse in der Archivarbeit sowie gründliche Kenntnisse in der Transkription von Handschriften des 19. Jahrhunderts
- archäologische Grundkenntnisse sind wünschenswert
- gute PC-Kenntnisse, besonders im Umgang mit Microsoft Office und Datenbanken sowie allgemeine Kenntnisse in datenbankbasierten Archivfachinformationssystemen (z.B. Augias, Acta Pro, Faust, Scope) sind erforderlich. Umgang mit Scan-Hardware und Software, sowie Umgang mit Digitalisaten und Dateibearbeitung sind ebenfalls erwünscht.
- Sorgfältige und selbstständige Arbeitsweise
- Flexibilität und Teamfähigkeit
- hohes Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, Offenheit gegenüber dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie neuen Technologien und Arbeitsweisen
- Bei Einstellung:
Vorlage eines einwandfreien Führungszeugnisses zur Vorlage bei einer Behörde - eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem wissenschaftlich anspruchsvollen DFG-geförderten Projekt zur archäologischen Sammlung Hohenzollern-Sigmaringen
- ein interdisziplinäres Arbeitsumfeld an der Schnittstelle von Archiv, Archäologie, Museum und Digital Humanities
- bei Vorliegen tarifrechtlicher Voraussetzungen eine Vergütung bis Entgeltgruppe 13 TV-L
- flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit zu mobiler Arbeit
- Gesundheitsmanagement
- Zuschuss zu Ihrer Mobilität mit dem Job Ticket BW
Wir sind an einem heterogenen, vielfältigen Team interessiert und begrüßen daher Bewerbungen von Personen jeglichen Geschlechts, unabhängig von deren kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Für Fragen steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Dr. Georg Kokkotidis, Leiter des DFG-Projektes (Telefon: , E-Mail: georg.kokkotid).
Christoph Schlemmer, Leiter des Staatsarchivs Sigmaringen (Telefon: , )
Birgit Meyenberg, Referatsleiterin Depositalbestände, Bestandserhaltung und Nutzung im Staatsarchiv Sigmaringen (Telefon: , )
Bewerbungskosten werden nicht erstattet.
Hinweise zum Datenschutz im Rahmen der Verarbeitung personenbezogener Daten bei Bewerbungen finden Sie unter
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