Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie - Wissenschaftsbereich Psychologie
Verfasst am 2026-10-09
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Forschung/Entwicklung
Forschungswissenschaftler, Datenwissenschaftler
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Bereich:
Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie
Vertragsdauer: befristet bis 30.09.2029
Besoldungs- / Entgeltgruppe: E 13 TV-L FU
Im Arbeitsbereich Entwicklungswissenschaft und Angewandte Entwicklungspsychologie beschäftigen wir uns in Forschung und Lehre im Schwerpunkt mit Prävention in den Settings Kindertagesstätte und Schulesowie der Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen. Dabei geht es beispielsweise um die Prävention von Mobbing in der Schule, der Förderung von Internetkompetenz und Prävention von Cybermobbing sowie der Analyse und Prävention schwerer, zielgerichteter Formen von Schulgewalt und Radikalisierung.
Im Forschungsvorhaben„Digitale Wege zur islamistischen Radikalisierung“: Längsschnittanalyse zu Radikalisierungsverläufen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland“ (Di Ra Ju ) untersucht die Freie Universität Berlin digitale Radikalisierungsverläufe bei 16- bis 25-Jährigen. Das quantitative Längsschnittprojekt verbindet psychosoziale Selbstauskünfte mit der Analyse digitaler Verhaltensmuster. Ziel ist es, typische Profile und Übergänge im Zeitverlauf zu identifizieren und daraus evidenzbasierte Ansätze für Prävention abzuleiten. Die Zusammenarbeit erfolgt in einem interdisziplinären Verbund mit einem Partner aus der medienpädagogischen Praxis.
Das erwartet Sie bei uns- Mitarbeit an der wissenschaftlichen Konzeption, Vorbereitung und Durchführung einer dreiphasigen Online-Längsschnittstudie mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
- Mitwirkung bei der Entwicklung, Prüfung und Dokumentation von Erhebungsinstrumenten zu psychosozialen Merkmalen, Mediennutzung, Extremismuskontakten, Meldeverhalten und medienbezogenen Schutzfaktoren
- Aufbereitung, Qualitätssicherung und statistische Analyse von Längsschnittdaten
- Systematische Literaturrecherche sowie Einordnung und Interpretation der Ergebnisse im Forschungsfeld digitale Radikalisierung und Extremismusprävention
- Mitarbeit an wissenschaftlichen Publikationen, Projektberichten, Vorträgen und der Dissemination in Wissenschaft und Praxis
- Mitwirkung bei der evidenzbasierten Entwicklung zielgruppengerechter Transfer- und Präventionsmaterialien
- Im Rahmen des drittmittelfinanzierten Forschungsprojekts wird Gelegenheit zur Promotion eingeräumt.
abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium (Master, Diplom oder gleichwertig) in Psychologie
Das wünschen wir uns von Ihnen- Erfahrung in der Organisation und Koordination empirischer Forschungsprojekte oder eigenständiger Teilprojekte
- Kenntnisse zu individuellen und sozialen Eskalationsverläufen, insbesondere im Zusammenhang mit Gewalt
- Fachliche Kenntnisse oder Forschungserfahrung in mindestens einem der Bereiche Radikalisierungs- und Extremismusforschung oder Gewalt- und Kriminalitätsforschung
- Erfahrung in der Konzeption, Durchführung oder Auswertung standardisierter Befragungen
- Fundierte Kenntnisse empirischer Forschungsmethoden und quantitativer Datenanalyse
- Sicherer Umgang mit einer Statistiksoftware, insbesondere R oder SPSS, sowie die Bereitschaft, sich in weiterführende Analyseverfahren einzuarbeiten
- Erfahrung in der Erstellung wissenschaftlicher Publikationen, Forschungsberichte oder vergleichbarer wissenschaftlicher Texte sowie in der Präsentation von Forschungsergebnissen ist von Vorteil
- Sehr gute Deutsch- (mind. C1-Niveau) und Englischkenntnisse in Wort und Schrift (mind. B2-Niveau) sowie eine sehr gute wissenschaftliche Ausdrucksfähigkeit
- Bereitschaft zu Dienstreisen
- Selbstständige, strukturierte und verantwortungsbewusste Arbeitsweise sowie ausgeprägte Kommunikations-, Organisations- und Teamfähigkeit
Weitere Informationen erteilt Dr. Kristin Göbel ().
AnmerkungenSchwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.
Die Freie Universität Berlin fordert Frauen sowie Personen mit Migrationsgeschichte ausdrücklich zur Bewerbung auf.
Vorstellungskosten können von der Freien Universität Berlin leider nicht übernommen werden.
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