Eine wissenschaftliche Mitarbeiterin/einen wissenschaftlichen Mitarbeiter; m/w/d-Kennziffer
Verfasst am 2026-09-27
-
Regierung
-
Forschung/Entwicklung
Forschungswissenschaftler, Biologie
Das Bundesamt für Naturschutz ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN). Wir beraten das BMUKN in allen Fragen des nationalen und internationalen Naturschutzes und der Landschaftspflege, fördern Naturschutzprojekte, betreuen Forschungsvorhaben und sind zuständige Meeresnaturschutzbehörde für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone sowie Genehmigungsbehörde für die Ein- und Ausfuhr geschützter Tier- und Pflanzenarten.
Für unseren Standort in Bonn Bad-Godesberg suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für die Dauer von 3 Jahren (nach §2 WissZeitVG) eine wissenschaftliche Mitarbeiterin/ einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d).
Kennziffer 366/26
für das Fachgebiet II 2.2 „FFH-Richtlinie/ Natura 2000“.
Das Fachgebiet mit derzeit 15 Mitarbeitenden ist zuständig für das europäische Schutzgebietssystem Natura 2000, die nationale Umsetzung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) und der EU-Vogelschutzrichtlinie. Dies schließt die Umsetzung von Art. 4 EU-Wiederherstellungsverordnung ein, die darauf aufbauend die Wiederherstellung von terrestrischen und limnischen Lebensräumen und den Habitaten der Arten der FFH-Richtlinie regelt.
Die Wahrnehmung der nachfolgend gelisteten Aufgaben ist grundsätzlich auch im Wege der Teilzeitbeschäftigung möglich.
Aufgaben- Entwickeln von Konzepten und fachliche Begleitung der nationalen Umsetzung von Art. 4 Wiederherstellungsverordnung
- Erstellen von wissenschaftlichen Recherchen, Analysen, Bewertungen im Themenbereich von Art. 4 der EU-Wiederherstellungsverordnung
- Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und Prioritätensetzungen zur Wiederherstellung von Lebensraumtypen und Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie
- Bearbeiten von Fachaufgaben bei der Umsetzung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und vom Schutzgebietssystem Natura 2000
- Betreuung von innovativen Forschungs- und Förderprojekten
- Konzeption und Durchführung von Fachveranstaltungen sowie Aufbereitung relevanten Fakten und Daten für die Politikberatung
- Vertretung des BfN in Fachgremien sowie Kooperation mit für die Aufgaben relevanten Institutionen und Stakeholdern, auch auf EU-Ebene Bundesamt für Naturschutz
- abgeschlossene wissenschaftliche Hochschule / Studium (Diplom-Universität oder Master-Abschluss) vorzugsweise Biologie, Landschaftspflege, Umweltschutz, Forstwirtschaft/-wissenschaften, Geographie, oder vergleichbare Studiengänge mit für die Aufgaben relevanter Schwerpunktsetzung
- gute Kenntnisse zum Schutz und Management von Biotopen in Deutschland
- Fähigkeit zu interdisziplinärem und teamorientiertem Arbeiten mit analytischem und konzeptionellem Denken
- ausgeprägte soziale Kompetenz sowie Genderkompetenz
- sehr gute, verhandlungssichere Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift
- einschlägige Berufserfahrung und Verwaltungskenntnisse, vorzugsweise im Gebiets- und Biotopschutz
- ausgewiesene Erfahrungen mit politischen oder administrativen Strukturen und Prozessen im Bereich Natur- und Gebietsschutz
- Bereitschaft zu regelmäßigen Auswärtsterminen und Dienstreisen
Es wird anheimgestellt, ggf. auch außerberuflich erworbene Fähigkeiten, Qualifikationen und Erfahrungen anzugeben, die für die Auswahlentscheidung relevant sein könnten.
Bei vorliegenden Voraussetzungen ist eine Einstellung in die Entgeltgruppe 13 TVöD Bund vorgesehen.
Das BfN gewährleistet die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter und fördert die Vielfalt unter den Mitarbeitenden. Es ist bestrebt, den Frauenanteil in Bereichen zu erhöhen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Qualifizierte Frauen werden nachdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.
Von Schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Bewerber
* innen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt; sie werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
- Familienfreundliche Behördenkultur (Familienservice, Eltern-Kind-Büro)
- Modernes und nachhaltiges Arbeitsumfeld
- Individuelle Förderung (Weiterentwicklung durch vielfältige persönliche und fachliche Fortbildungen)
- Gute Verkehrsanbindung Bundesamt für Naturschutz
- Ladesäulen für Elektroautos
- Zuschuss zum Deutschland-Jobticket
- Flexible Arbeitszeitmodelle und mobiles Arbeiten
Näheres über uns erfahren Sie auf unserer Homepage:
Annahmeschluss für Bewerbungen ist der 21.10.2026.
(Wenn dieser Job tatsächlich in Ihrem Zuständigkeitsbereich liegt, verwenden Sie möglicherweise einen Proxy oder VPN, um auf diese Seite zuzugreifen. Um weiterzukommen, sollten Sie Ihre Verbindung zu einem anderen Mobilgerät oder PC wechseln).