Wissenschaftlicher Mitarbeiter; m/w/d) im Bereich Web Engineering
Verfasst am 2026-10-16
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Software Entwicklung
Datenwissenschaftler, Künstliche Intelligenz Ingenieur
Location: Köthen
Willkommen an der Hochschule Anhalt, einer der forschungsstärksten Hochschulen des Landes. Im Herzen Mitteldeutschlands bieten wir als eine der Innovativen Hochschulen Forschung und Lehre auf internationalem Niveau sowie beste Studien- und Lebensqualität.
Mit mehr als 70 Studiengängen schaffen wir individuellen Freiraum zur Entwicklung von Persönlichkeiten und bereiten etwa 7.000 deutsche und internationale Studierende vor allem auf eines vor: einen gelungenen Berufsstart.
Am Fachbereich Informatik und Sprachen der Hochschule Anhalt, Standort Köthen (Anhalt), ist ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt die auf 36 Monate befristete Vollzeitstelle eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters (m/w/d), im Bereich Web Engineering zu besetzen.
Das Beschäftigungsverhältnis richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder. Die Einstellung erfolgt, bei Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen, bis in die Entgeltgruppe 13 TV-L.
Die Stelle wird aus Drittmitteln des Verbundprojekts „KLARA – KI-Labor für verantwortungsvolle Anwendung, Reflexion und Akzeptanz in der Pflege“ finanziert. In KLARA entsteht gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Pflegepraxis ein webbasierter Demonstrator, in dem Pflegeeinrichtungen generative KI in einer geschützten Umgebung erproben können. Das Teilprojekt der Professur Web Engineering erforscht und entwickelt die Sicherheitsarchitektur für die datenschutzkonforme Integration generativer KI – von der Autorisierung von KI-Agenten über die Absicherung von RAG-Komponenten gegen Prompt-Injection bis zum Vergleich cloudbasierter und lokaler Sprachmodelle.
Aufgaben- Analyse des Forschungsstands und wissenschaftliche Untersuchung von Sicherheitsrisiken generativer KI (u. a. Prompt-Injection, Risiken von RAG-Systemen und KI-Agenten)
- Anforderungsanalyse und Konzeption von Systemarchitekturen für die Integration generativer KI (u.a. Schnittstellen, Rollen- und Rechtekonzepte, modulare Einbindung von KI-Modelle)
- Entwicklung von Sicherheitskonzepten unter Berücksichtigung der DSGVO und des EU AI Act sowie systematischer Vergleich cloudbasierter und lokal betriebstender Sprachmodelle
- Spezifikation, prototypische Implementierung und Integration von Sicherheitskomponenten, Durchführung von Sicherheitstests sowie technische Begleitung der Praxiserprobung in Pflegeeinrichtungen
- Veröffentlichung der Ergebnisse in wissenschaftlichen Publikationen und auf Fachtagungen sowie Erstellung technischer Leitfäden
- Transfer der Forschungsergebnisse in die Lehre sowie Betreuung projektbezogener Abschlussarbeiten und studentischer Projekte sowie Anleitung studentischer Hilfskräfte
- ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom (Uni) bzw. Master) der Fachrichtung Informatik (oder einem verwandten Fachgebiet)
- fundierte Kenntnisse in Softwarearchitektur sowie praktische Erfahrung in der Entwicklung von Web-Anwendungen insbesondere im Backend (z.
B. mit Python und/oder TypeScript) - Erfahrung in der Anbindung von Large Language Models (z.
B. über APIs) sowie Kenntnisse zu Retrieval-Augmented Generation und agentenbasierten KI-Systemen - Kenntnisse in IT- und API-Sicherheit, insbesondere zu Authentifizierungs- und Autorisierungsverfahren (z.
B. OAuth 2.0/OpenID Connect) - wünschenswert:
Erfahrung mit lokal betriebenen Sprachmodellen, Containertechnologien (z.
B. Docker) und CI/CD sowie Kenntnisse zu Sicherheitsrisiken von LLM-Anwendungen - sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Für Bewerber mit im Ausland erworbenen Bildungsabschlüssen bitte die entsprechenden Nachweise über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss nachweisen. Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der Internetseite der Zentralstelle…
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