Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in/Doktorand*in Sozialpsychologie
Verfasst am 2026-10-21
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Forschung/Entwicklung
Forschungswissenschaftler, Postdoktoranden-Forschung
Am MZES - Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Teilzeitstelle als Wissenschaftliche
* r Mitarbeiter
* in / Doktorand
* in im Bereich Sozialpsychologie (m/w/d) zu besetzen.
Wissenschaftliche
* r Mitarbeiter
* in / Doktorand
* in im Bereich Sozialpsychologie (m/w/d) zu besetzen.
Die Universität Mannheim ist eine der führenden Hochschulen in Deutschland mit derzeit rund 12.000 Studierenden an fünf Fakultäten. Insbesondere die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gehören national und international zur Spitzengruppe. Ihren über 2.600 Beschäftigten bietet die Uni Mannheim ein spannendes Arbeitsumfeld mit zahlreichen Benefits.
Der Lehrstuhl für Sozialpsychologie und Mikrosoziologie unter der Leitung von Prof. Dr. Olga Stavrova untersucht, wie Menschen ihre soziale Welt erleben und wie dieses Erleben ihre Kognitionen, Emotionen, ihr Verhalten und ihre Lebensverläufe prägt.
Eckdaten- Start: baldmöglichst
- Befristung: bis Ende Februar 2031
- Eingruppierung: E 13 TV-L BW
- Stunden/Woche: 19,75 Stunden
- Arbeitsort: MZES – Mannheimer Zentraum für Europäische Sozialforschung A5, 6 68159 Mannheim
- Bewerbungsfrist: 10.10.2026
In der Arbeitsgruppe Sozialpsychologie und Mikrosoziologie und angegliedert an das Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) ist baldmöglichst eine Stelle als wissenschaftliche
* r Mitarbeiter
* in (all genders) mit dem Ziel der Promotion zu besetzen. Die Anstellung erfolgt zunächst bis Ende Februar 2027 mit einem Beschäftigungsumgang von 50% über das MZES. Ab März 2027 wird die Stelle für weitere vier Jahre bis Ende 2031 mit einem Beschäftigungsumfang von 75% fortgeführt (DFG-Mittel).
Die Stelle ist in dem von Dr. Lotte Pummerer geleiteten sozialpsychologischen Forschungsprojekt angesiedelt, das sich mit dem Glauben an Verschwörungstheorien und Moralität beschäftigt. Im Zentrum steht die Frage, wie Verschwörungsglaube die Wahrnehmung der Moralität der eigenen Person, der eigenen Gruppe und anderer gesellschaftlicher Akteur:innen prägt und inwiefern solche moralischen Bewertungen dazu beitragen, das eigene Verhalten zu rechtfertigen und bestehende gesellschaftliche Normen neu zu bewerten.
Das Projekt ist Teil der DFG-Forschungsgruppe „Beyond crazy:
Integrating Benefits into the Analysis of Conspiracy Beliefs“ und damit in ein größeres, interdisziplinäres Forschungsnetzwerk eingebunden. Dies beinhaltet regelmäßigen wissenschaftlichen Austausch mit Doktorand:innen und Professor:innen an den anderen Standorten sowie die Teilnahme an gemeinsamen Tagungen und Workshops.
Das Projekt verbindet aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen mit grundlegenden sozialpsychologischen Ansätzen. Methodisch sind vor allem quantitative experimentelle Studien vorgesehen. Die Stelle bietet die Möglichkeit, innerhalb dieses thematischen Rahmens ein eigenes Promotionsprojekt zu entwickeln und dabei eigene inhaltliche Schwerpunkte einzubringen.
Ihre Aufgaben:- Entwicklung von Untersuchungsmaterialien und Fragebögen
- Konzeption, Durchführung und Auswertung sozialpsychologischer Studien im Labor und online, einschließlich der Betreuung von Versuchspersonen und der Koordination der Datenerhebungen
- Aufbereitung und statistische Analyse quantitativer Daten
- Präsentation der Forschungsergebnisse auf nationalen und internationalen Konferenzen
- Anfertigung von Manuskripten für die Publikation in internationalen peer-reviewed Zeitschriften
- Zusammenarbeit mit den am Projekt beteiligten Wissenschaftler:innen und Kooperationspartner:innen
- Bereitschaft zur Anfertigung einer Dissertation im Themenbereich des Projekts
- Beteiligung im Kolloquium und Lab Meeting des Fachbereichs
- möglich sind weiterhin eine Beteiligung in der Lehre und in der Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten
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