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AfD-Politiker Berndt sponsert privat Stadtfest - SPD-Kritik

Job in August, California, USA
Listing for: DieBrandenburger
Full Time position
Listed on 2026-01-12
Job specializations:
  • Government
  • Law/Legal
Salary/Wage Range or Industry Benchmark: 80000 - 100000 USD Yearly USD 80000.00 100000.00 YEAR
Job Description & How to Apply Below
Location: August

Der Brandenburger AfD-Landtagsfraktionschef Hans-Christoph Berndt unterstützt als Bürger das Stadtfest in Golßen, was Kritik auslöst (Archivbild). / Foto:
Michael Bahlo/dpa

Die Stadt Golßen feiert ein Stadtfest. Einer der privaten Sponsoren:
Hans-Christoph Berndt. Der AfD-Landtagsfraktionschef lebt dort. Sein Engagement sorgt für eine Debatte.

Brandenburgs AfD-Landtagsfraktionschef Hans-Christoph Berndt sponsert als Privatperson das Stadtfest in Golßen und stößt damit auf Kritik. «Stadtfeste sind Orte des Miteinanders - nicht der politischen Instrumentalisierung durch Rechtsextreme», sagte die SPD-Landtags-Vizefraktionsvorsitzende Nadine Graßmel der Deutschen Presse-Agentur. «Wenn sich ein vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufter Politiker wie Herr Berndt öffentlich als Sponsor inszeniert, geht es nicht um Unterstützung, sondern um Einflussnahme.»

AfD-Politiker Berndt, der in der Kleinstadt in der Lausitz lebt, verteidigt die Spende für das Fest am 8. und 9. August. «Ich habe als Bürger der Stadt für das Stadtfest gespendet. Rein privat», sagte er der dpa. Die Stadt leide unter Finanznot. «Ich finde die Kritik an meiner Spende erschreckend.» Er wies den Vorwurf zurück, das Fest instrumentalisieren zu wollen. «Das ist Unsinn.

Ich hätte nie ein Wort über die Spende verloren.» Berndt sieht in der Kritik eine Ausgrenzung von sich und seinen Wählern: «Meine Kritiker schreiben, es gehe um ein Fest für alle Menschen, aber mich wollen sie nicht dabeihaben.» Bei der Landtagswahl kam Berndt in Golßen auf 49,6 Prozent der Erststimmen.

Bürgermeisterin verweist auf Privatspende

Die ehrenamtliche Bürgermeisterin der sogenannten Gurkenstadt, Andrea Schulz (Unabhängige Bürgerliste), sieht keinen Handlungsbedarf. «Da hat keine Partei gespendet, es ist eine Privatspende», sagte sie der «Lausitzer Rundschau». «Es gibt kein Gesetz und keinen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, der eine Spende von einer Privatperson ausschließt. Ich finde es sehr traurig, dass dieses Stadtfest aus diesem Grund jetzt politisiert wird.» Sie habe im Amtsjournal alle aufgefordert, das Fest zu unterstützen.

«Wir sind darauf angewiesen.» Zu den Sponsoren gehören mehrere Unternehmen und Betriebe, darunter der Friseursalon Anne Haberstroh. Sie ist Berndts Nachfolgerin als Vorsitzende des Vereins «Zukunft Heimat».

Verfassungsschutz stuft Berndt als Rechtsextremist ein

Der Verfassungsschutz ordnet Berndt und den flüchtlingskritischen Verein «Zukunft Heimat», den er gegründet hat, als rechtsextremistisch ein. Der Verfassungsschutz hat den Landesverband der AfD in diesem Jahr als rechtsextremistisch eingestuft. Dagegen hat sich die Partei juristisch gewendet. Die Einstufung lag wegen eines Eilantrags zunächst auf Eis, die AfD zog den Eilantrag aber zurück, weil sie die Veröffentlichung des Vermerks mit Gründen zur Einstufung erreichen will.

Das Innenministerium will den Vermerk am 14. August öffentlich machen. Das Hauptverfahren der AfD-Klage läuft noch.

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